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26.02.09: Sir Peter Ustinov Stiftung engagiert sich auf Kinderkrebsstation

 

Sir Peter Ustinov Stiftung engagiert sich auf Kinderkrebsstation

 

Die Peter Ustinov Stiftung finanziert im Universitätsklinikum Essen auf der Kinderonkologie ein Projekt, bei dem die Kinder unter Anleitung ausgebildeter Künstlerinnen einmal in der Woche kreativ tätig werden können. Die künstlerischen Resultate sollen am Ende des Projekts in einem Buch zusammengefasst werden.

Die Kinder auf der Station K 3 der Kinder-Onkologie des Universitätsklinikums Essen freuen sich: Jeden Dienstag können sie für zwei Stunden ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Auf Initiative der Projektleiterin Chris Seidler erfinden die kleinen Nachwuchskünstler Geschichten und setzen diese mit der Künstlerin Mariola Balda kreativ um. Dabei werden sie tatkräftig von ihren Müttern und Geschwistern unterstützt. So haben die Kinder die Möglichkeit, wenigstens für kurze Zeit ihren schwierigen Alltag im Kampf gegen den Krebs zu vergessen.

Die Geschichten der Kleinen sollen später in einem Buch zusammengefasst werden. „Dass die Kinder damit etwas Dauerhaftes schaffen, hat auf sie eine enorm harmonisierende, anregende und den Überlebenswillen stärkende Wirkung“, erläutert Chris Seidler.

Das Projekt, das Anfang des Jahres ins Leben gerufen wurde, wird von der Sir Peter Ustinov Stiftung finanziert, die – im Sinne ihres Stifters – Kindern auf der ganzen Welt eine lebenswerte Zukunft ermöglichen will. Die Kinder der Station K 3 erhalten durch ihre kreativen Aktivitäten positive, heilungsfördernde Impulse und zugleich eine musische Grundförderung. Damit erfüllt das Projekt alle Voraussetzungen für eine Förderung durch die Stiftung.

Dieser künstlerische Ansatz wird nicht nur von den kranken Kindern und deren Familien begeistert aufgenommen. Auch das engagierte Team um Prof. Dr. Angelika Eggert begrüßt die Initiative und hofft auf eine dauerhafte Durchführung.


Besondere Materialien für besondere Situationen: Da Zahnpasta weitgehend keimfrei ist, bildet sie für die an Krebs erkrankten Kinder ein unbedenkliches künstlerisches Arbeitsmaterial.

Foto: Chris Seidler

 

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