Behinderte in Nepal

Behinderte haben es in armen Ländern wie Nepal besonders schwer. Es gibt für sie kaum medizinische Betreuung. Im gesellschaftlichen Gefüge sind sie am untersten sozialen Rand angesiedelt.

Viele Behinderte finden selbst in den eigenen Familien wenig Beachtung und Anerkennung und gehen auch nicht zur Schule. Doch nur mit einer Schulbildung haben die Kinder eine Chance, dem Elend zu entkommen.

Dabei ist die Anzahl der Behinderten in Nepal erheblich höher als in westlichen Ländern. Viele Behinderungen entstehen durch fehlende Impfungen, schlechte Ernährung, mangelnde Hygiene und unbehandelte Verletzungen.

Weitere Informationen

Offizielle Bezeichnung:
Königreich Nepal

Größe:
147.181 km² (etwa halb so groß wie Deutschland)

Bevölkerung:
ca. 25 Mio.

Religion:
Hindu-Königreich laut Verfassung (etwa 80% Hindus), Buddhisten (15%), Moslems (3%), Christen (2%), Missionierungsverbot

Sprache:
Nepalesisch, daneben rund 50 Minderheitensprachen bzw. -dialekte

Hauptstadt:
Kathmandu (ca. 1,1 Mio. Einwohner)

Lage:
an der Südflanke des mittleren Himalaya

Klima:
Monsunklima, im Norden durch Höhenlage gemildert. Winter gemäßigt (0° bis -20°C), hohe Niederschläge im Sommer (25° bis 32°C)

(Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland)

Ein Rollstuhl kann das Leben verändern ...

Hilfe für Behinderte in Nepal

Die meisten Familien können sich keinen Rollstuhl leisten

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern weltweit. In dem Himalayastaat leben unzählige gehbehinderte Kinder. Ihre Familien sind viel zu arm, um sich einen Rollstuhl zu leisten. Um wenigstens etwas mobil zu sein, rutschen diese Kinder meist auf Brettern über den Boden. Wenn sie das Haus verlassen wollen, müssen sie getragen werden. Viele haben aber niemanden, der sie trägt. So verkümmern tausende behinderte Jungen und Mädchen in der Isolation, weil sie manchmal jahrelang nicht aus dem Haus kommen.

Neue Mobilität führt in ein menschenwürdiges Leben

Es ist unbeschreiblich, wie ein Rollstuhl das Leben eines behinderten Kindes verändern kann. Durch die neu gewonnene Mobilität kehrt die Lebensfreude zurück. Und die Freiheit, sich bewegen zu können, eröffnet neue Möglichkeiten. Zum Beispiel können die Kinder eine Schule besuchen, um zu lernen, und – trotz der Behinderung – später einen Beruf ausüben zu können. So ebnet der Rollstuhl vielen Behinderten den Weg aus der Einsamkeit in ein menschenwürdiges Leben und eine bessere Zukunft.

So hilft die Peter Ustinov Stiftung

Die Peter Ustinov Stiftung hat der Nepalhilfe Aachen finanzielle Mittel für die Produktion von 1.000 Rollstühlen zur Verfügung gestellt. Obwohl maßangefertigt, kostet ein einzelner Rollstuhl dort nur etwa 180 Euro – ein Siebtel dessen, was dafür in Deutschland bezahlt werden müsste. Die Produktion in Spezialwerkstätten vor Ort gibt darüber hinaus vielen Menschen in Nepal einen Arbeitsplatz.

Für dieses und weitere Projekte zum Wohl von Kindern in Not und deren Familien setzt sich die Peter Ustinov Stiftung ein. Bitte beteiligen Sie sich an unserem humanitären Einsatz und geben Sie Kindern eine hoffnungsvolle Zukunft.

> Weitere Informationen unter: www.nepalhilfe-aachen.de

 

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